Gesundheit aktuell

Hier unser Ratgeber des Monats

Mineralstoff Magnesium macht mobil!

Das Mineral des Lebens - für gesunde Muskeln, Knochen und Nerven

Magnesium ist einer der wichtigsten Nährstoffe in unserem Körper, es wird in allen Zellen benötigt. Dort fungiert es als Manager des Energiestoffwechsels und als Aktivator von über 300 Enzymen. Wie sich ein Wadenkrampf anfühlt, hat nahezu jeder von uns schon einmal zu spüren bekommen, und oft ist er ein Alarmzeichen dafür, dass man nicht optimal mit dem Mineral versorgt ist. Doch nicht nur unsere Muskeln benötigen Magnesium. Es ist ebenso dafür zuständig, dass unsere Knochen stabil bleiben, unser Herz gleichmäßig schlägt oder wir Stress besser wegstecken können.

Ist es notwendig, zusätzlich Magnesium einzunehmen?

Aus dem normalen Blutbild ist ein Mangel nicht herauszulesen, Hinweise auf eine unzureichende Zufuhr geben Beschwerden wie Muskelkrämpfe und Muskelzucken an Augen- und Mundwinkeln, „eingeschlafene“ Hände, Herzrasen oder Verstopfung. Medikamente wie Abführmittel, Diuretika (Entwässerung), Kortison, aber auch die Pille bzw. Östrogene führen zu Magnesium-Verlusten, die ebenso schon bei geringem Alkoholkonsum auftreten. Sport und körperliche Arbeit, Schwangerschaft und Stillzeit, sowie Stress und viele weitere Faktoren erhöhen unseren Bedarf zusätzlich. Der kann dann individuell sehr unterschiedlich ausfallen: Beim Erwachsenen liegt er durchschnittlich bei 300 – 400 mg - auch Jugendliche benötigen wachstumsbedingt schon die gleichen Mengen!

In welchen Lebensmitteln steckt viel Magnesium?

Am leichtesten ist der Tagesbedarf ausgerechnet mit Kalorienbomben wie Kürbis- und Sonnenblumenkernen oder Bitterschokolade zu decken. Auch Vollkornprodukte liefern uns viel Magnesium, enthalten aber gleichzeitig Stoffe, die die Aufnahme in den Körper erschweren.

Für wen ist Magnesium besonders wichtig?

Jeder Diabetiker sollte auf eine gute Versorgung achten, da er einerseits erkrankungsbedingt mehr Magnesium ausscheidet und eine gute Magnesiumversorgung andererseits den Zuckerstoffwechsel verbessert und zudem den gefürchteten Spätschäden vorbeugen kann.

Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen profitieren stark von einer optimierten Magnesiumzufuhr. In ausreichender Menge eingenommen senkt es das Risiko für Herzrhythmusstörungen, beugt der Gefäßverkalkung vor und senkt auch den Blutdruck ein wenig ab.

Unentbehrlich für das psychische Wohlbefinden: Der Stress verbraucht mehr Magnesium und so kann leicht ein Teufelskreis entstehen. Hier trägt eine zusätzliche Magnesium-Gabe wieder zu seelischer Entspannung und höherer Belastungsresistenz bei.

Mein Tipp zur Einnahme: Nicht zuviel auf einmal!

Höher dosierte Magnesiumpräparate möglichst in mehreren Portionen über den Tag verteilt einnehmen, dann kann unser Körper es effektiver aufnehmen und gleichzeitig wird Störungen im Magen-Darm-Trakt (häufig berichten uns Kunden über Durchfall) vorgebeugt.