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Gesundheit aktuell

Hier unser Ratgeber des Monats

Schluss mit dem Rauchen – wollen Sie das?

Dunja Sattes
PTA, FachPTA für Homöopathie und Naturheilkunde

Ihr Apothekentipp für Januar von Dunja Sattes

Sibylle Bimmrich PTA, Heilpraktikerin
Sibylle Bimmrich
PTA, Heilpraktikerin

Ihr Apothekentipp für Januar von Sibylle Bimmrich

Ein neues Jahr steht an und neue Vorsätze ebenso. Zum Nichtraucher werden, wie soll das gehen?

Wir wissen: Rau­chen schä­digt fast je­des Or­gan, be­son­ders die Atem­wege und das Herz-Kreis­lauf­sys­tem. Bis zu 90 Pro­zent aller Lun­gen­krebs­fäl­le werden durch Ni­ko­tin­kon­sum ver­ur­sacht. Zu­dem ha­ben Rau­cher ein min­des­tens dop­pelt so ho­hes Ri­si­ko für Herz-Kreis­lauf­er­kran­kun­gen und Schlag­an­fäl­le. Eine häu­fi­ge Rau­cher­krank­heit ist die chro­nisch-ob­struk­tive Bron­chi­tis. So­gar Psy­che und Ge­hirn kann der Qualm schä­di­gen. Trotz all die­ser schlech­ten Nach­rich­ten kom­men viele Rau­cher nicht von der Zi­ga­ret­te los. Wer es den­noch ver­su­chen will, be­nö­tigt die rich­ti­ge Mo­ti­va­ti­on und ge­eig­ne­te Mit­tel und Methoden.

Die richtige innere Einstellung ... näm­lich die ei­ge­ne Ge­sund­heit, die Be­las­tung von Freun­den und Fa­mi­lie durch Passiv­rau­chen, die Kos­ten für die Zi­ga­ret­ten und nicht zu­letzt das un­an­ge­neh­me Ge­fühl, von ei­ner Dro­ge ab­hän­gig zu sein – es gibt ge­nug Grün­de, mit dem Rau­chen auf­zu­hören.

Therapie in der Gruppe ... alleine vom Glimm­stän­gel los­zu­kom­men und den Tabak­kon­sum lang­sam zu re­du­zie­ren funk­tio­niert meis­tens nicht auf Dauer. Gute Er­folgs­quo­ten er­rei­chen ver­hal­tens­the­ra­peu­ti­sche Ent­wöh­nungs­pro­gram­me in der Grup­pe, denn sie bie­ten Rück­halt und er­zeu­gen eine Art von hilf­rei­chem so­zi­a­lem Druck.

Nikotinersatz und Medikamente aus der Apotheke ... zum Bei­spiel in Form von Kau­gum­mis, Pflas­tern oder Lutsch­ta­blet­ten er­leich­tern die Ent­wöh­nung. Es gibt auch re­zept­pflich­ti­ge Me­di­ka­men­te in Tablet­ten­form, die aber ver­schrei­bungs­pflich­tig sind und nur un­ter ärzt­lich­er Kon­trol­le ein­ge­nom­men wer­den dürfen.

Alternative Methoden ... be­son­ders be­liebt sind Aku­punk­tur und Hyp­no­se. Der Nut­zen ist al­ler­dings nicht aus­rei­chend wis­sen­schaft­lich belegt.

Doch egal, wie lan­ge und viel Sie ge­raucht ha­ben: Auf­hören lohnt sich im­mer! Schon nach 24 rauch­frei­en Stun­den be­ginnt das akute Herz­in­farkt­ri­si­ko zu sin­ken. Nach 48 Stun­den re­ge­ne­rie­ren sich all­mäh­lich die Ge­ruchs- und Ge­schmacks­ner­ven, und nach zehn Jah­ren hat sich Ihr Ri­si­ko, an Lun­gen­krebs zu ver­ster­ben, fast um die Hälf­te ver­rin­gert.

Übrigens: Meh­re­re Rauch­stopp­ver­su­che sind nor­mal. Ver­su­chen Sie es ein­fach kon­se­quent wei­ter. Je­der kann vom Rau­chen los­kom­men – wenn man es wirk­lich will und ver­stan­den hat, wie man die Sucht über­win­det.

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