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Gesundheit aktuell

Hier unser Ratgeber des Monats

Ostereier natürlich färben

Birgit Eberth Apothekerin, Heilpraktikerin
Birgit Eberth
Apothekerin, Heilpraktikerin

Ihr Apothekentipp für April von Birgit Eberth

Sibylle Bimmrich PTA, Heilpraktikerin
Sibylle Bimmrich
PTA, Heilpraktikerin

Ihr Apothekentipp für April von Sibylle Bimmrich

Die Na­tur hat viele schö­ne Far­ben zu bie­ten. Lesen Sie selbst, wie Sie mit Kräu­tern oder Ge­müse Ihre Os­ter­eier leuch­tend bunt fär­ben. Großer Vor­teil beim Fär­ben mit Na­tur­ma­te­ri­a­lien: Sie kön­nen Ihre Os­ter­eier ohne Schad­stof­fe ge­nie­ßen! Künst­li­che Tö­ne ent­hal­ten in der Re­gel Zu­sätze, auf die etwa Al­ler­gi­ker emp­find­lich rea­gie­ren können.

Die richtigen Eier

Eier aus Freil­and­hal­tung oder in Bio-Qua­li­tät sind i­de­al, denn sie be­sit­zen eine dicke­re und här­te­re Scha­le. Beim Fär­ben und Ver­zie­ren hal­ten sie bes­ser durch und ge­hen nicht so schnell zu Bruch. Da­­ber hin­aus tra­gen Sie mit dem Kauf zur tier­freund­li­chen Frei­land­hal­tung der Hühner bei.

Der Farbsud

Zu­nächst müs­sen Sie einen Farb­sud her­stel­len: Fül­len Sie einen Topf aus E­mail­le oder ei­nen al­ten Koch­topf (wegen evt.  Farb­rück­stän­de) mit etwa ei­nem Li­ter Was­ser. Da­rin las­sen Sie 20 - 30 Gramm des je­wei­li­gen Na­tur­ma­te­ri­als ca. 30 - 60 Mi­nu­ten lang kochen. An­schlie­ßend schöp­fen Sie even­tu­el­le Pflan­zen­res­te ab.

Das Naturmaterial

Rot stel­len Sie mit ge­schäl­ten und ge­schnit­te­nen Rote Beten, ro­ten Zwie­bel­scha­len, Mal­ven­tee oder Blau­kraut­blät­tern her. Braun­­ne mit ge­trock­ne­ten Rin­gel­blu­men­blü­ten, Schwarz­tee, Kaf­fee, Ei­chen­rin­de oder brau­ne Zwie­bel­scha­len. Gold­gelb er­hal­ten Sie mit ge­mah­le­ner Kur­ku­ma­wur­zel (auf ei­nen hal­ben Li­ter Was­ser circa 10 Gramm des Pul­vers ver­wen­den). Spi­nat, Bren­nnes­sel, Pe­ter­si­lie und Efeu­blät­ter er­ge­ben grü­ne Farb­­ne. Schach­tel­halm­kraut oder Jo­han­nis­kraut er­zeu­gen ein fri­sches Gelb­grün. Vio­lett- und Blau­­ne las­sen sich aus dem Saft von Ho­lun­der­bee­ren, Hei­del­bee­ren oder Blau­kraut gewinnen.

Das Färben

Die Eier in den Farb­sud ge­ben und in etwa 10 Minuten hart­ko­chen. Sie sind üb­ri­gens län­ger halt­bar, wenn Sie sie da­nach aus­küh­len las­sen und nicht ab­schre­cken. Für ein gleich­mäßi­ges Farb­er­geb­nis soll­ten die Eier mög­lichst ganz un­ter Was­ser sein. Und mit die­sen Tricks ver­bes­sern Sie das Farb­er­geb­nis: Die Scha­le nimmt die Far­be bes­ser an, wenn Sie die Eier vor dem Ko­chen mit et­was Es­sig ab­rei­ben. Für ein dunk­le­res Er­geb­nis kocht man ei­nen Ei­sen­na­gel mit. Damit die fer­tig ge­färb­ten Eier am Schluss noch ei­nen sei­de­nen Glanz er­hal­ten, rei­ben Sie sie am bes­ten mit et­was Spei­se­öl ein.

Frohe Ostern!

 

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